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    Sonntag, 28. April 2024, 12:05 Uhr
    Sonntag, 28. April 2024, 12:05 Uhr
    (Wdh.16:05)

    Menschenbilder: Hass und Macht

    • „Hass ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.“ Slogans wie diese dominieren viele Debatten. Mit einer scheinbar guten Moral werden unliebsame Meinungen als böse geächtet und jene, die diese äußern, als Hassobjekt für den guten Kampf eingesetzt. Aber was ist das eigentlich, Hass? Was ist der Unterschied zwischen dem Hass als menschliche Realität und Begriffen wie „Hassrede“ oder „Hetze“ als Instrument der politischen Macht?

    Kommentare
    Ade
    Ich danke Ihnen beiden für diese Sendung, sie ist äusserst wertvoll! Mit grosser Intelligenz und Genauigkeit habt Ihr da einen Teufelskreis durchschaut und aufgezeigt, was Hass eigentlich ist, wie er sich verkleidet und dadurch auch, wie ohnmächtig man ist, wenn man sich dessen nicht gewahr wird! Das hat mir sehr geholfen zu verstehen, was abgeht hier auf Gottes Erden! Nochmals vielen Dank!
    Gast
    Heute fand ich die Sendung echt gelungen. Vielen Dank.
    Das Thema der Opfer-Rolle und der daraus bezogenen Macht hatten Sie ja schon mehrmals. Was ich leider noch nicht verstanden habe: Würde Frau Frischer auch "echten" Opfer dann raten, sich nicht mehr als Opfer zu bezeichnen? Gibt es in ihren Augen also gar keine "echten" Opfer?
    Das ist jetzt schwer zu umreißen, aber ich meine wirkliches Mobbing im Schul-Kontext, gerne vollkommen frei von körperlicher Gewalt. Wenn eine halbe Klasse sich auf einen stürzt. Mit der klaren empfundenen Absicht, diesen einen zu "zerstören" (woran macht man das fest? ich behaupte, es gibt diese Konstellationen !). Was die "Ursache" ist, warum jemand zu diesem Opfer wird, da habe ich auch noch keine abschließende Sicht, ich sehe eine Mischung aus: Neid der Gruppe (besondere Begabungen des "Opfers") - körperliche Schwäche des "Opfers" - Andersartigkeit (im Aussehen oder Temperament) des "Opfers".
    Wenn das Opfer niemanden angegriffen hat, sich gar nicht für diese Clique "interessierte", bevor die sich auf das Opfer "stürzte", dann muss man doch von Opfer-Täter-Verhältnis sprechen. Oder "darf" man das dann auch nicht?
    In (abgeschwächter!) Form sehe ich das auch jetzt in der "C"-Zeit. Da haben die Ungei. doch auch keine Aggression empfunden, sie waren anfangs in den meisten Fällen einfach nur um ihre eigene körperliche Auton. (Bsp.: Injektionen) besorgt. Worin hätte der "Angriff" auf die "Geimpften" bestehen sollen, gegen den die sich "konstr. wehrten"?


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