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    Sendungen mit Schlagwort

    „Gesellschaft“

    • Gesellschaft 3.0: Camilla Hildebrandt – Diffamierung und Vorverurteilung Dienstag, 28.05.2024

      Was in der Corona-Zeit vor allem diejenigen erlebt haben, die sich nicht gegen Covid impfen lassen wollten, setzt sich 2024 fort: Diffamierung, Stigmatisierung und Vorverurteilung gegenüber Corona-Impfgeschädigten oder Vorverurteilung derjenigen, die sich in den letzten drei Jahren für ihre Patienten eingesetzt haben. Wie steht es im Mai 2024 um unsere Gesellschaft? Camilla Hildebrandt spricht darüber unter anderem mit Felicitas Niederdorfer und deren Tochter Danielle (Impfgeschädigte) sowie Dr. Walter Weber (Ärzte für Aufklärung).

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 28.05.2024

      Heute sitzt bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freut sich auf Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. Rufen Sie ab 20 Uhr an unter der kostenfreien (D, A, CH) Rufnummer: 00 800 00 900 900

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    • Philosophieren #68: Integrieren Montag, 27.05.2024

      Integration ist ein vielbemühter Begriff, in vielerlei Zusammenhängen: Einmal sprechen wir von der Idee der europäischen Integration, alles dreht sich um die Integration von Zuwanderern und so weiter. Dabei beinhaltet das Integrieren vor allem die Vorstellung eines Teilhaberechtes. Sehr schnell kann alles in das Gegenteil umschlagen, dann sieht man sich plötzlich ausgeschlossen, etwa dann, wenn jemand den vorgegebenen Meinungsrahmen verlässt und sich erdreistet, eigene Gedanken zu äußern, die vom amtlichen Narrativ abweichen. So erging es Ulrike Guérot, die mit ihren radikalen Thesen zu Europa einst bekannt und interessant wurde, sich nun aber Versuchen ausgesetzt sieht, aus dem öffentlichen Debattenraum ausgeschlossen zu werden. In dieser Folge von „Philosophieren“ im Kontrafunk spricht Alexander Christ mit Ulrike Guérot über das Integrieren und notwendigerweise auch über dessen Gegenteil, das Ausschließen.

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    • Menschenbilder: Feinde und Feindbilder Sonntag, 26.05.2024

      Feindschaft im Fokus: Brauchen wir Feinde, um uns von ihnen abzugrenzen? Wie gehen wir mit politischen und persönlichen Feinden um? Leben wir in Zeiten zunehmender Feindschaft und Unversöhnlichkeit? Was bedeutet es, wenn das Christentum verlangt, nicht nur den Nächsten, sondern auch den Feind zu lieben?

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    • Yoyogaga 92: Spezialausgabe – Teil 2 – Champagner am Abgrund Sonntag, 26.05.2024

      Im zweiten Teil seines schwarzhumorigen Bühnenprogramms von 2009 hält Andreas Thiel Nachrufe auf noch lebende Personen, sinniert über depressive Selbstmordattentäter, die sich in der Wüste ganz allein in die Luft sprengen, berichtet von einem palästinensischen Gefängnisclown und vergisst dabei nicht, einen Menschen zu erwähnen, der zufrieden an einer gutmütigen Altersschwäche gestorben ist. Champagner schlürfend präsentiert der Bühnenkünstler dieses Konzentrat seiner Kaminfeuergedanken auf der Bühne des Theaters am Hechtplatz in Zürich.

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    • Winters Woche: Mit dem Gesetz auf Grundeis Sonntag, 26.05.2024

      Endlich kann Achim Winter einmal Shakespeare zitieren: „Fair is foul, and foul is fair!“ Ein Satz, der den Zustand unseres Landes perfekt ausdrückt. Denn: Auch unsere Demokratie ist insofern noch nicht ganz ausgereift, als die Möglichkeit einer Falschwahl nach wie vor besteht. Aber keine Angst: Die meisten sind für ihre Aufgabe, Gefährdete aufzuspüren und umzustimmen, bestens gerüstet. Dummerweise ist aber die Wahl immer noch geheim, so dass sich Falschwähler durch schlichtes Schweigen und Wegducken als ganz normale Staatsbürger tarnen können. Achim Winter trifft beide Gruppen auf der Straße. Sein besonderes Schmankerl: Die abermalige Begegnung mit dem Mann, der sich in Frankfurt am Main völlig unbehelligt als Markus Krall ausgeben kann!

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    • Thilo Sarrazin – Demokratie, Bildung, Zuwanderung Samstag, 25.05.2024

      In unserer Sendung „Tondokument“ bringen wir einen Vortrag des ehemaligen Berliner Finanzsenators und Autors Thilo Sarrazin zu den Themen Demografie, Bildung und Zuwanderung. Anhand aktualisierter Bevölkerungsprognosen und unter Bezug auf einen großen Fundus empirischer Daten gleicht Sarrazin den aktuellen Stand mit den Voraussagen ab, die er in seinem 2010 veröffentlichten Buch „Deutschland schafft sich ab“ dargelegt hatte. Des Weiteren geht er auf die Folgen der neuen Bevölkerungsprognosen ein. Gehalten wurde der Vortrag, den wir in leicht gekürzter Fassung wiedergeben, am 13. Mai 2024 in den Räumen der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft in Berlin.

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    • Basta Berlin – der alternativlose Podcast: Extremisten Samstag, 25.05.2024

      So hatten sich das die Väter des Grundgesetzes sicher nicht gedacht: Ob bei Corona, Krieg oder Klima, die deutsche Regierung handelt entgegen den Interessen des Volkes. Wer sich wehrt, gilt als „rechts“, und der Druck wird immer extremer. Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von „Basta Berlin“, feiern mit Olaf Scholz den 75. Geburtstag des Grundgesetzes. Im Gegensatz zum Kanzler sehen wir aber dringenden Handlungs- und Verbesserungsbedarf. Denn die Würde des Einzelnen wird schon lange von den Regierenden untergraben. Das zeigt sich auch im EU-Wahlkampf und beim Hochwasser im Saarland.

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    • Matussek!: Geheimtreffen Freitag, 24.05.2024

      Matussek berichtet über das streng geheime Geheimtreffen der Kontrafunker, gerade mal 815 Kilometer entfernt vom Wannsee. Correctiv und Teleobjektive. Aufdeckung unterbliebener Nachrichten. Minister und Bahnhofspenner. Menschenrechte und Migration. Demografie als Massenvernichtungswaffe. Abschied vom Abendland. EU-Wahlkampf und perverse FDP-Politiker. Viktor Orbán als Kommissionspräsident. „Alles für Deutschland“ im Wandel der Zeiten. Israel und die Hamas-Milliardäre. Nachlese zu Queen und Chesterton. Große Brieflese. Beyonces „Texas Hold ’Em“. Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont“. Sex Pistols und „God Save the Queen”. Mozarts Requiem. Dolly Partons „Jolene“.

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    • Wirtschaftsforum: Frank Wahlig im Gespräch mit Raymond Unger Freitag, 24.05.2024

      Kunst, Kommerz, Kultur und andere Katastrophen: Darum geht es in der Sendung „Wirtschaft und Politik“. Einer, der darüber spricht, ist Raymond Unger. Er war Therapeut und Dozent, dann wechselte er in der Mitte des Lebens zur Malerei und wurde auch in diesem Metier erfolgreich. Er ist einer der wirklich wenigen bildenden Künstler, die von ihrer Kunst leben können. Wie gelingt das? Klinken putzen bei Galerien? Marketing in eigener Sache? Solides Handwerk. Raymond Unger berichtet auch über Kunst als Wirtschaftsfaktor. In noch einem Bereich ist Unger erfolgreich. Er schreibt Romane dafür, sich und die Welt besser zu verstehen. Sachbücher, die erklären, was ihn beschäftigt. „Das Impfbuch“ ist ein solides, gut recherchiertes Werk über Corona, die Geschäfte, auch die politischen, mit dieser Epidemie, die ganze Länder in den schweigenden Lockdown schickte. 

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    • Lehrerzimmer: Lesenswerte Kinderbücher, Bildungsnachrichten, Mathematik-Defizite Donnerstag, 23.05.2024

      Welche Kriterien weisen gute Kinderbücher auf? Diese Frage erörtert Camilla Hildebrandt mit Prof. Jochen Hering. Wir lassen uns Buchempfehlungen geben. Christina Rüdiger hat die wichtigsten Nachrichten aus der Welt der Bildung und Schule zusammengestellt. Und Prof. Bernhard Krötz erklärt im Interview, warum der Mathematikunterricht als Teil der gesamten Bildungsmisere zu verstehen ist.

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    • Unter Freunden: Sabine Winterfeldt und Boris Steinberg – Wie können wir „friedlich zusammen“ Brücken bauen? Donnerstag, 23.05.2024

      Sabine Winterfeldt hat ihre Arbeit als Schauspielerin stets mit gesellschaftlichem Engagement verbunden, sodass es für sie selbstverständlich war, bei der Aktion #allesaufdentisch mitzumachen und nun als eine der Gründerinnen der Initiative #friedlichzusammen, die Brücken bilden will, wo Gräben gezogen werden, lautstark ihre Stimme zu erheben. Denn gerade was den Kindern mit den Corona-Maßnahmen angetan worden ist, sieht sie als eine der „großen Sünden dieser Zeit“, die sie noch nicht „verkraftet und auch noch nicht verziehen“ hat. Ihr Wegbegleiter und alter Freund Boris Steinberg hat passend dazu Lieder aufgenommen, in denen sich die aktuelle Gefühlslage abbildet und mit denen er auf seine Weise versucht, Brücken zu bauen für ein friedliches Zusammensein.

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    • Leib und Speise: Der Sternekoch Mittwoch, 22.05.2024

      Koch und Sternekoch verhalten sich zueinander wie Autofahrer und Formel-1-Fahrer. Um den Weg des Sternekochs einzuschlagen, braucht es – neben den sensorischen und handwerklichen Fähigkeiten – eine große Portion Ehrgeiz, die Lernbereitschaft eines Wissenschaftlers und vor allem eine intuitive Vorstellung, wohin die Reise der eigenen Ziele gehen soll. Im Gespräch mit Markus Vahlefeld schildert der Koch Heiner Bohnet, der Stationen bei einigen der besten deutschen und französischen Sterneköche durchlaufen hat, was er erlebt und was ihn geformt hat. Und wie die Corona-Zeit sein Leben auf den Kopf gestellt hat.

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    • Gesellschaft 3.0: Parviz Amoghli – Die Ameise als eusoziales Wesen Dienstag, 21.05.2024

      Insbesondere sind es die eusozial lebenden Insekten wie Bienen, Wespen, Termiten oder Ameisen, die das Interesse des Menschen auf sich ziehen. Warum, ist nicht schwer zu erraten. Einerseits ist es die grundsätzliche Fähigkeit zur Staatenbildung, andererseits der geradezu utopisch anmutende Organisationsgrad der eusozialen Gesellschaften. Innerhalb der Gruppe staatenbildender Insekten nehmen wiederum die Ameisen eine Sonderstellung ein. Sie treiben die Perfektion auf die Spitze. In ihren Nestern scheint die ideale Gesellschaft Gestalt anzunehmen. Kein Wunder also, wenn sich seit alters her Philosophen und Theologen immer wieder mit der Ameise beschäftigen. Im 20. Jahrhundert gesellen sich noch Ideologen dazu, die in den perfekt funktionierenden Formicidae-Staaten das Ideal für ihre anthropologischen Revolutionen zu erkennen glauben. Mit den entsprechenden Folgen. Ein Essay des iranischen Publizisten und Filmemachers Parviz Amoghli.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 21.05.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

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    • Schweizerzeit: Der Präsident der Jungen SVP Nils Fiechter hält die Stellung Montag, 20.05.2024

      Nahezu täglich wird Nils Fiechter von den Medien angegriffen. Weil den Medienmachern Sachargumente gegen das Eintreten der Jungen SVP für eine eigenständige, neutrale Schweiz mit direkter Demokratie weitgehend fehlen, diffamieren sie die Führungspersonen der Jungen SVP. Nils Fiechter nimmt’s im „Schweizerzeit“-Interview bei Radio Kontrafunk gelassen. Sachargumente, davon ist er überzeugt, werden sich als stärker erweisen als persönliche Anwürfe linker Medien.

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    • Kontrafunk aktuell vom 20. Mai 2024 Montag, 20.05.2024

      Pfingsten gilt als Gründungsfest der christlichen Kirche. Viele Menschen lauschen an den Pfingsttagen andächtig zahlreichen Chören oder Orchestern, weil sie die künstlerische Qualität zu schätzen wissen. Oder ist das nur ein Randphänomen? Darüber sprechen wir an diesem Pfingstmontag mit der kroatischen Pianistin Ana-Marija Markovina. Heute ist nicht nur Pfingstmontag, sondern auch der Welttag der Bienen. Und das ist nicht nur ein Tag, der die Leere in unseren Kalendern füllen soll, er hat durchaus politische Dimension. Der Imker und Bienenfachmann Miljen Bobic verrät uns, welche Bedeutung die Biene hat. Welchen Aufwand eine Wiedereinführung der Wehrpflicht organisatorisch bedeuten würde, davon gibt uns der ehemalige Inspekteur der Marine und Vizeadmiral a. D. Kay-Achim Schönbach eine Vorstellung. Und Uwe Jochum bemängelt in seinem Kommentar des Tages eine geistlose Kirche.

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    • Friedrich Pohlmann – Politischer Verrat Sonntag, 19.05.2024

      Zeiten wie die unsrigen, Zeiten der Umdeutung innen- und außenpolitischer Konkurrenzbeziehungen in unüberbrückbare Freund-Feind-Gegensätze und der ungenierten Kriegsrhetorik verschaffen typischerweise auch dem Phänomen des politischen Verrats eine erhöhte Aktualität. Es gibt vier Hauptformen des politischen Verrats: Hoch- und Landesverrat, Denunziation und Kollaboration. Was sind ihre gemeinsamen Grundmerkmale? Kern aller Formen des politischen Verrats ist der Bruch eines zu unterstellenden Loyalitätsverhältnisses zugunsten feindlicher Dritter. Anhand zentraler Verratsfälle der jüngeren Geschichte (Dreyfus-Skandal, deutscher Widerstand gegen Hitler, Stalinismus, Denunziation im Nationalsozialismus, der DDR und in der Gegenwart) lassen sich moralische Kriterien für „bösen“ und „guten“ Verrat entwickeln. Ist das politische Handeln der derzeitigen deutschen „Elite“ als politischer Verrat interpretierbar?

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    • Menschenbilder: Toleranz und Intoleranz Sonntag, 19.05.2024

      Der Begriff der Toleranz, im Lateinischen „tolerare“, bedeutet so viel wie „ertragen, aushalten“. Wie sehr erträgt unsere angeblich tolerante, diverse Gesellschaft das abweichende Reden und Denken wirklich? Wie wird heute in den Medien, an den Schulen und in der Politik das Aushalten fundamentaler Differenzen eingeübt und vorgelebt? Giuseppe Gracia und Jeannette Fischer im Gespräch.

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    • Matussek!: God Save the Queen Freitag, 17.05.2024

      Diesmal muss Matussek wieder wüten, denn die Anlässe sind zahlreich: die beschämende Eurovisions-Hetze gegen die wunderbare israelische Sängerin, die geisteskranken Hamas-Anhänger an den US-Unis. Unsere korrupten Eliten in Deutschland und in Brüssel, die ihre Vaterländer ans Messer liefern. Die Verwahrlosung unserer politischen Klasse samt ihren Schminkteams. Die Selbstaufgabe unseres Bundespräsidenten, der mit einem Fleischklops zum Staatsempfang in die Türkei reist, um vor dem Herrscher aller Osmanen zu kriechen. Ein Loblied auf die Würde und das Protokoll und die Überparteilichkeit der britischen Monarchie. Die großartige Netflix-Serie „The Crown“. „Spiegel“ und „Stern“ im Zustand der Komplettverwirrtheit. John Lennons Aufforderung, mit den Juwelen zu klappern. Der Wirbel um Lady Di. Schließlich: Was Adel und Arbeitslosengeldempfänger eint. Dazu Eden Golan, Abba, Nicole, Sandie Shaw, Beatles, DÖF.

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    • Lehrerzimmer: Kritische Anmerkungen einer Schülerin, Bildungsnachrichten, langjährige Erfahrungen eines Lernbegleiters Donnerstag, 16.05.2024

      Im Gespräch mit Stefan Millius berichtet eine 17-jährige Gymnasiastin von ihren Erfahrungen aus der Corona-Zeit, der polarisierenden Stimmung unter den Gleichaltrigen und ihren Änderungsvorschlägen für die gymnasiale Ausbildung. Christina Rüdiger hat die wichtigsten Nachrichten aus der Welt der Bildung und Schule zusammengestellt. Und mit dem ehemaligen Berufsausbilder und heutigen Lernbegleiter Karl-Heinz Westenhöfer spricht Stefan Millius über dessen pädagogische Arbeit mit Lehrlingen und vergleicht die heutige Generation Z mit Jugendlichen früherer Generationen.

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    • Leib und Speise: Wo das Fleisch herkommt Mittwoch, 15.05.2024

      Die Entwicklung des Menschen erfolgte von der früheren Jägergesellschaft zur heutigen Dienstleistungsgesellschaft. Das drückt sich auch im Fleisch und im modernen Schlachtvorgang aus, dessen Essenz die haarfein aufbereitete Arbeitsteilung ist. Im Gespräch mit Dr. Friedrich Pohlmann geht es um die anthropologische Disposition, den Fleischverzehr mit Schuldabwehr zu unterfüttern, und auch um die Entwicklung von der Jagd mit Pfeil und Bogen zum modernen Hochleistungsschlachthof. 

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    • Gesellschaft 3.0: Dr. Friedrich Pürner – Wie ein Arzt mundtot gemacht werden sollte Dienstag, 14.05.2024

      Friedrich Pürner, ehemaliger Chef des Gesundheitsamts Aichach-Friedberg bei Augsburg, wurde 2020, nachdem er die Corona-Maßnahmen kritisiert hatte, strafversetzt, wie er es nennt. Später reichte er eine Klage gegen den Freistaat Bayern ein und gewann. In dieser Ausgabe blicken wir zurück auf die letzten dreieinhalb Jahre. „Nach der Veröffentlichung der RKI-Files springen nun plötzlich viele auf den Zug auf und schreien: Aufarbeitung! Das kommt mir so vor, wie wenn der Dieb sagt: Haltet den Dieb! Das funktioniert natürlich nicht, denn alle, die beteiligt waren an den Maßnahmen, sind, glaube ich, nicht in der Lage, hier eine objektive Aufarbeitung zu machen. Das kann nur durch unabhängige Expertengruppen passieren. Ich würde gerne Leute dazu befragen, dazu braucht es Befugnisse. Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man etwas auf den Punkt bringt: Eine Aufarbeitung mit Karl Lauterbach wird schlicht und ergreifend nicht möglich sein.“

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 14.05.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freute sich auf Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

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    • Kontrafunk aktuell vom 14. Mai 2024 Dienstag, 14.05.2024

      Immer mehr Universitäten werden Schauplatz propalästinensischer Proteste. Welchen Hintergrund die Aktivisten haben und wie weit Meinungsfreiheit gehen darf, fragen wir den Schriftsteller und Historiker Dr. Klaus-Rüdiger Mai. In einem Gespräch mit dem Sachbuchautor und Philosophen Dr. Alexander Ulfig geht es um die Cancel-Culture an deutschen Hochschulen und Sanktionen gegen regierungskritische Professoren. Wie schwierig der Schulalltag durch Tausende neue Migrantenkinder aus der Ukraine und Syrien geworden ist, beschreibt der Wiener Schulleiter Christian Klar. In ihrem Kommentar widmet sich Martina Binnig schließlich dem Europäischen Gesundheitsdatenraum und den EU-Plänen zum gläsernen Patienten.

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    • Philosophieren #66: Machen Montag, 13.05.2024

      In dieser Sendung wenden sich Alexander Christ und Matthias Burchardt dem Machen zu. Was verbirgt sich hinter dieser Alltagsvokabel für menschliche Aktivität? Kann man Liebe machen oder Politik? in diesem Zusammenhang werfen die Radiophilosophen auch einen Blick in Heideggers „Schwarze Hefte“ und kommen dabei einer Machenschaft auf die Spur.

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    • Fernruf: Litauen und Brasilien Montag, 13.05.2024

      Gleich zu Beginn erreicht uns der Fernruf aus Litauen – denn die Schweizerin Karin Bolliger ist nach einem Urlaub im Baltikum in Litauen hängengeblieben. Sie und ihr Mann haben sich sofort in das Land verliebt. Jetzt betreiben sie ein Hotel an einem See und wollen auch nicht wieder weg – wenn auch ein geostrategisches Detail immer im Hinterkopf herumschwirrt. Im zweiten Teil dieser Ausgabe begeben wir uns geistig gemeinsam nach Brasilien – zu Harald Nitz und seiner Familie. Nitz ist schon 2006 nach Brasilien ausgewandert, lebt aber nicht in einer der großen Metropolen, sondern in einer mittelgroßen Stadt mit 25.000 Einwohnern. Von ihm hören wir, was daran das Besondere ist und was die Brasilianer eigentlich zu Brasilianern macht.

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    • Yoyogaga 90: Wissenschaft als Glaube – Teil 4 – Die Philosophie ist tot Sonntag, 12.05.2024

      Nicht Gott ist tot, wie von Nietzsche diagnostiziert, die Philosophie ist es. Etwas zuversichtlicher formuliert: Sie liegt im Wachkoma. Oder um es in ihrer eigenen, narkotisierenden Fachsprache auszudrücken: Die Philosophie verharrt im geseinten Nichts ihres aufgeklärten Seins. Der Platoniker Andreas Thiel begutachtet den Totalschaden der aristotelischen Philosophie von Descartes bis Sartre.

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    • Menschenbilder: Ich kaufe mir ein Kind Sonntag, 12.05.2024

      Die Reproduktionsmedizin macht den Menschen zum Produkt. Anlässlich des neuen Buchs „Ich kauf mir ein Kind“ (FBV, München) der Bestsellerautorin Birgit Kelle sprechen Giuseppe Gracia und Jeannette Fischer über die Gefahren der „Leihmutterschaft“. Ist diese ein Ausdruck der Vermarktung und Verwertung des Menschen? Wie ist es zu rechtfertigen, wenn wirtschaftlich schwache Frauen zur ausgebeuteten Gebärmaschine werden und Kinder zum bestellbaren Produkt? Droht ein neuer Menschenhandel, versteckt unter progressiv-woken Schlagworten?

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    • Backstage Economy mit Gerald Markel – Wo bleibt die Zivilcourage? Freitag, 10.05.2024

      Viele Entscheidungen der aktuellen politischen Entscheidungsträger hinterlassen weite Teile der Bevölkerung nur noch mit Kopfschütteln. Die Entscheidungen sind häufig widersinnig, kontrafaktisch und sehr von Ideologie getrieben. In Anlehnung an das bekannte Märchen: Der Kaiser ist zwar nackt, aber trotzdem erwächst daraus kaum Widerstand. Kaum jemand möchte es dem Kaiser auch sagen. Diese Beobachtung beschäftigt Gerald Markel immer wieder, und insbesondere fällt ihm das stumme Abwarten der jüngeren Generation auf. Wo bleibt die Zivilcourage? Ist es noch nicht schlimm genug? Gibt es soziale Mechanismen, die den Widerstand lähmen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat sich Gerald Markel in dieser Ausgabe von „Backstage Economy“ bei Nikolai Zinke, Sozialpsychologe, auf die Analysecouch gelegt.

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    • Kontrafunk aktuell vom 9. Mai 2024 Donnerstag, 09.05.2024

      Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping besucht Ungarn. Dazu begrüßen wir den Journalisten Boris Kálnoky und fragen: Wie viel Nähe sucht Ungarn zu China und Russland? Im Gespräch mit der Gärtnermeisterin Gudrun Esser geht es um den perfekten englischen Garten und warum dieser Traum für viele Menschen niemals wahr wird. In der Ukraine bereitet die Regierung ein Verbot der größten Kirche des Landes vor. Als Begründung wird die Nähe zu Russland genannt. André Sikojev ist Priester der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland und kritisiert das Vorhaben scharf. Im Kommentar des Tages beschäftigt sich Uwe Jochum mit dem Feiertag und den Kirchen in Deutschland.

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    • Unter Freunden: Hannes Hausbichler – Was will die Männerpartei? Donnerstag, 09.05.2024

      Es sind insbesondere Frauen, die sich zu den Idealen der Männerpartei hingezogen fühlen. Das berichtet Hannes Hausbichler, der das immer wieder erlebt, wenn er vor einer Wahl „Straßendienst“ absolviert und dabei in direkten Kontakt mit Männern und Frauen tritt. Die Männerpartei steht für ein „faires Miteinander“. Die Aktivisten sehen sich nicht als „umgekehrte Feministen“, die Vorteile herausschinden und die andere Seite denunzieren. Sie bezeichnen sich bewusst nicht als „Männerrechtler“ und vermeiden auch den Begriff „Falschbeschuldigung“.

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    • Ludgers Welt: Nichts ist schlimmer, als austauschbar zu sein Mittwoch, 08.05.2024

      Sie kennen den VW Tiguan? Den TV-Sender Vox? Oder Parship? Bernd Samland und sein Team haben diese Markennamen erschaffen. Die Kunst der Markenentwicklung ist eine Besonderheit des Marketing, und Bernd Samland hat sein Unternehmen darauf spezialisiert. Geplant war das nicht: „Ich war beim Fernsehen tätig, ein Mann namens Georg Kofler wollte für seinen Sender unbedingt die Zahl 7 im Namen haben, da sagte ich: ‚Nennen wir’s doch einfach Pro7.‘“ Aus einem Zufall wurde ein Lebensinhalt mit unglaublich spannenden Anekdoten und Erkenntnissen: „Es ist gar nicht relevant, was etwas bedeutet, Hauptsache, es klingt gut. In der Werbung ist alles erlaubt.“ Ludger Kusenberg alias Ludger K. fühlt Bernd Samland auf den Zahn, spricht über Leitungswasser mit Kirschblütengeschmack, über die Wirkmacht der Sprache und leitet alles ein mit bestens zum Thema passendem „Marketing-Kabarett“. Diese Sendung ist ein Muss für alle, die wissen wollen, wie wir tagtäglich beeinflusst werden.

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    • Gesellschaft 3.0: Renate Pöhls – Zeugenschutz für Ratons laveurs Dienstag, 07.05.2024

      In unserer Sendereihe „Gesellschaft 3.0“ liest Renate Pöhls aus ihrem humoristischen Roman „Zeugenschutz für Ratons laveurs – Schreiben Sie doch mal einen bärbeißigen Roman“, der die Corona-Zeit auf die Schippe nimmt. Die Waschbär-Experten Adeline Tadel und Paulo Plinke werden von Herzog Hervé ins Herzogtum Joli Petit Propre eingeladen. Gemäß einer alten Legende werden Waschbären dort besonders gut gepflegt. Der ebenfalls aus Deutschland kommende Virusexperte Warnwärmer ist auch gerade eingetroffen. Er will das kleine, saubere Land zu seinem virusfreien Vorzeigeprojekt machen. „Zeugenschutz für Ratons laveurs – Schreiben Sie doch mal einen bärbeißigen Roman“ ist im Februar 2024 bei Books on Demand erschienen.

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 07.05.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ Achim Winter am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

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    • Philosophieren #65: Mitleiden Montag, 06.05.2024

      Wann haben Sie, liebe Hörer, zuletzt Mitleid mit einem anderen Menschen empfunden? Und was genau ging da in Ihnen vor? Bewegt uns das ungute Gefühl, den anderen nicht in seiner Lage sehen zu wollen, überträgt sich gar sein Fühlen auf unser eigenes Gefühl? Oder bleiben wir ganz bei uns in diesen Momenten des Mitleidens, und handelt es sich dabei vielleicht um ein eher egoistisches Empfinden? In dieser Folge von „Philosophieren“ im Kontrafunk wenden sich Matthias Burchardt und Alexander Christ dem Mitleiden zu und werfen unter anderem einen kritischen Blick auf die Ausbeutbarkeit dieses Gefühls, zuletzt durch die geschickt im Rahmen ihrer Machtinteressen agierende Politik.

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    • Yoyogaga 89: Wissenschaft als Glaube – Teil 3 – Die Trennung von Religion und Wissenschaft ist keine solche Sonntag, 05.05.2024

      Die Trennung von Religion und Wissenschaft ist eher ein Bündnis zwischen geistlichen und weltlichen Aristotelikern. Sowohl die Kirche wie auch die Universität sind aristotelisch ausgerichtet und haben sich bloß die Glaubensgebiete aufgeteilt. Die Wissenschaft glaubt nur noch, was sie sieht, und die Kirche nur noch, was sie nicht sieht. Auf der Strecke blieb die sokratische Logik und damit das Wissen um die Zusammenhänge zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem. Seit Thomas von Aquins Zirkelschluss sind sowohl Kirche wie auch Universität im Materialismus gefangen. Die Universität hat sich darin verirrt und die Kirche darin verloren. Am schlimmsten getroffen hat es die Philosophie. Das Unsichtbare erforschen darf sie nicht, und das Sichtbare zu erforschen, bedarf es keiner Philosophie. Ex-Punk Thiel erklärt das alles anhand einer Haarspraydose.

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    • Menschenbilder: Druck und Entfremdung heute Sonntag, 05.05.2024

      Die digitalisierte Gesellschaft sieht sich gern als offen, divers und individualistisch. Dazu passen Schlagworte wie Selbstverwirklichung, Work-Life-Balance oder Optimierung des Daseins. Oder ist es eher so, dass unter dieser bunten Marketingoberfläche nach wie vor Druck und Zwang herrschen? Leben wir heute sogar in besonders beschleunigten Zeiten der Entmenschlichung und Verwertung?

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    • Bernhard Lassahn: Rückblick auf den Feminismus Sonntag, 05.05.2024

      Auf der Suche nach dem inneren Zusammenhalt von dem, was wir Feminismus nennen, präsentiert Bernhard Lassahn einen Schnelldurchlauf durch historische Stationen von den frühen Anfängen bis hin zur Gegenwart und kommt zu dem Ergebnis, dass der Feminismus kein überzeugendes Narrativ hervorgebracht hat und in erster Linie als irritierendes Moment zu verstehen ist. Er hat keine eigene Erfolgsbilanz vorzuweisen und lässt keine Tradition erkennen, an die man anknüpfen könnte. Es lassen sich allerdings Defizite und Wahrnehmungsverzerrungen festmachen, die für feministische Aktionen charakteristisch sind. Wenn diese Defizite des Feminismus erkannt und benannt werden, dann hat man auch einen Ansatz, wie man ihm begegnen kann. Der Vortrag, der zuerst am 12. Juli 2023 in der Bibliothek des Konservatismus in Berlin gehalten wurde, ist für die Reihe Audimax leicht aktualisiert und ergänzt worden.

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    • Lehrerzimmer: Ramadan an Wiener Volksschulen, Bildungsnachrichten, Tagesbetreuung von Kindern Donnerstag, 02.05.2024

      Wie reagiert ein Schulleiter, wenn er einer Mehrheit muslimischer Schüler gegenübersteht? Dieser Frage geht Stefan Millius im Gespräch mit dem Wiener Schulleiter Christian Klar nach, der am Tag des islamischen Zuckerfestes in seiner Schule nur eine Minderheit seiner Schüler begrüßen konnte. Christina Rüdiger hat die Nachrichten aus der Welt der Schule und Bildung zusammengestellt. Und mit dem Psychotherapeuten, Dr. Hans-Joachim Maaz, spricht Stefan Millius über die frühkindlichen Störungen bei Kleinkindern, die in der ehemaligen DDR Tages- oder Wochenkrippen besuchen mussten. Und abschließend zeigt Dr. Maaz auf, welche Konsequenzen daraus für die heutige Tagesbetreuung von Kindern zu ziehen sind.

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    • Kontrafunk aktuell vom 1. Mai 2024 Mittwoch, 01.05.2024

      Wir schauen nach Schottland – dort hat der bisherige Regierungschef Humza Yousaf nur dreizehn Monate durchgehalten. Jetzt ist er zurückgetreten. Über die Hintergründe zum konkreten Fall und zur schottischen Politik im Allgemeinen haben wir die Journalistin Sabine Beppler-Spahl eingeladen. Wie kann sich der Westen eigentlich selbst vor den Veränderungen und Gefahren der aktuellen Zeit schützen? Der Politikwissenschaftler Prof. Heinz Theisen erörtert mit uns diese Frage – er sagt, dass der Westen nur durch Selbstbeschränkung überlebe. Am heutigen 1. Mai wollen wir außerdem über das Thema sprechen, das dem Tag den Namen gegeben hat, nämlich die Arbeit. Wie es um die Leistung und die Arbeitsmoral in Deutschland steht, das erklärt uns der Sozialwissenschaftler Dr. Gerd Held. Und was die Erderwärmung zum Mythos des 21. Jahrhunderts macht, hören Sie in einem Kommentar von Markus Vahlefeld.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 30.04.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

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    • Gesellschaft 3.0: Camilla Hildebrandt – Cancel-Wissenschaft – mit Lennart Freyth de Polo León Dienstag, 30.04.2024

      Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes besagt: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“ Und wie sieht es in der Realität aus? Der Medien- und Persönlichkeitspsychologe Dr. Lennart Freyth de Polo León hat an Universitäten in Deutschland und Österreich folgende Erfahrungen gemacht: „Es hat sich mit der Zeit herauskristallisiert, dass es nicht gewünscht war, kritische Themen weiter anzusprechen, die in der Medienpsychologie üblich sind, wie zum Beispiel Medienkritik, ein Klassiker. Eine offene Behandlung unter anderem dieser Inhalte führte zu Anrufen von Direktoren bei mir.“

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    • Philosophieren #64: Schwitzen Montag, 29.04.2024

      Diesmal behandeln Alexander Christ und Matthias Burchardt ein schambehaftetes Thema, denn sie wollen wissen, was es mit dem Schwitzen auf sich hat. Wir kennen es alle als Funktion zur Regulation der Körpertemperatur, aber hat es auch kulturelle Bedeutung? Worin besteht seine Sinnlichkeit, worin die verräterische Macht, den Lügner zu entlarven? Wie immer sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Gedanken schweifen zu lassen.

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    • Menschenbilder: Hass und Macht Sonntag, 28.04.2024

      „Hass ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.“ Slogans wie diese dominieren viele Debatten. Mit einer scheinbar guten Moral werden unliebsame Meinungen als böse geächtet und jene, die diese äußern, als Hassobjekt für den guten Kampf eingesetzt. Aber was ist das eigentlich, Hass? Was ist der Unterschied zwischen dem Hass als menschliche Realität und Begriffen wie „Hassrede“ oder „Hetze“ als Instrument der politischen Macht?

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    • Yoyogaga 88: Wissenschaft als Glaube – Teil 2 – Die Frage nach dem Sein statt dem Sinn Sonntag, 28.04.2024

      Die logische Frage nach dem Sinn verkürzt Aristoteles auf die empirische Frage nach dem, was ist. Empirik generiert kein Wissen, sondern Erfahrung. Der Satz „Ich denke, also bin ich“ entspringt keiner höheren Erkenntnis, sondern einer banalen Erfahrung, die jeder Kamelführer hätte formulieren können. Die Frage ist aber nicht, ob wir sind, sondern was und weshalb wir sind. Darauf gibt die Empirik keine Antwort, sondern nur die Logik. Die Empirik ist eine oberflächliche, weil atheistische Betrachtung. Atheisten schauen in den Spiegel und glauben, was sie sehen. Die hohen Anforderungen, welche die Antike an die Philosophie stellt, beschreiben die Bhagavad Gita und die acht Stufen des Yoga in den Yoga Sutras des Patanjali.

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    • Norbert Bolz: Unsere Neidgesellschaft Sonntag, 28.04.2024

      Neid gehört zur sozialen Natur des Menschen. Er ist aber kein wechselseitiges Gefühl, sondern nur mit Selbstmitleid verknüpft. Der Vortrag von Norbert Bolz über unsere Neidgesellschaft ist jedoch kein kulturkritisches Lamento. Er zeigt vielmehr – im Rückgriff auf die alten Griechen –, dass es nicht nur einen zerstörerischen, sondern auch einen schöpferischen Neid gibt.

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    • Matussek!: Gott Freitag, 26.04.2024

      Nach seinen Albereien über den Garten Eden und die Verführbarkeit der Frau als solcher, für die er die verdiente Tracht Prügel in Form von Leserbriefen erhalten hat, wendet sich Matussek nun ernsthaft dem Allmächtigen zu. Zur neuen und überraschenden Christentumbegeisterung des Gottesleugners Richard Dawkins und anderer Atheisten. Zum Kulturchristentum und zur Rettung des Abendlandes. Zur kurzsichtigen Begeisterung der muslimischen Partyjugend für die Scharia, die statt regenbogenfarbiger Bewährungshelfer doch eher die humorlosen Handabhacker in den schwarzen Kutten auf den Plan rufen wird. Die Schönheit des Christentums mit Michelangelo, Bach, Mozart. Die Klugheit des Christentums mit Thomas von Aquin, Kant, Hegel, Hölderlin. Peter Hahnes Glaubenssalven auf Kontrafunk und seine Rührung in der Krypta des Petersdoms. Die ergreifende Geschichte einer Konversion. Dazu Beach Boys, Esther Ofarim, Sting, Kris Kristofferson, Alison Krauss.

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    • Unter Freunden: Axel Clauß – Heinrich Berger, der „Beethoven der Südsee“ Donnerstag, 25.04.2024

      Vermutlich kennen Sie Heinrich Berger nicht, Sie haben aber sicher schon von ihm gehört. Er ist eine Nebenfigur in einer Geschichte von Robert Louis Stevenson und ein weltberühmter Musiker. Man nennt ihn den „Beethoven der Südsee“ oder den „Vater der hawaiianischen Musik“. Er hat preußische Marschmusik in der Südsee populär gemacht und volkstümliche Motive verarbeitet. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Hymne „Hawai’i pono’i“ und der Welthit „Aloha ’Oe“. Axel Clauß ist Bürgermeister von Coswig (Anhalt), einer kleinen Stadt in der Nähe der Lutherstadt Wittenberg, aus der Heinrich Berger stammt. Axel Clauß erzählt von der freundschaftlichen Verbindung nach Honolulu, die er aufgebaut hat, und von dem Bemühen der Stadt Coswig, in der Kulturlandschaft einen eigenen Platz neben den berühmten Namen Wittenberg, Wörlitz und Dessau zu behaupten.  

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    • Lesestunde: „Das schwarze Buch der Gier“ von Beile Ratut Donnerstag, 25.04.2024

      In unserer Lesestunde liest die Schriftstellerin Beile Ratut aus ihrem Roman „Das schwarze Buch der Gier“. Es ist das Porträt einer Frau, die, ausgelöst durch das spurlose Verschwinden ihres Bruders an ihrem sechsten Geburtstag, in die Abgründe der Menschlichkeit blickt und die Wahrheitsfindung zu ihrer persönlichen Lebensaufgabe werden lässt. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Gibt es Normalität? Hat der Mensch einen Anspruch darauf? Und wenn ja, welche Rolle spielt die Gier des Menschen? „Das schwarze Buch der Gier“ ist im September 2013 im Ruhland-Verlag erschienen.

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    • Ludgers Welt: Eine Opernsängerin erhebt ihre Stimme Mittwoch, 24.04.2024

      Sie hat die Kunst des Operngesangs von der Pike auf gelernt, weiß ebenso virtuos die Violine zu spielen, kommt aus einer Künstlerfamilie und liebt Frankreich – dann muss sie in der Szene doch von allen geachtet sein, oder? Alice Hoffmann hat erfahren, dass zwischen geachtet und geächtet manchmal nur ein schmaler Grat zu finden ist. Die Entwicklung der letzten Jahre im Bereich des sozialen Miteinanders verschlug ihr im wahrsten Sinne den Atem, sie bezog offen Stellung, wurde angefeindet, bereut aber nichts, denn: „Ich hätte mich sonst nicht mehr im Spiegel anschauen können.“ Zum Glück war sie auch organisatorisch kreativ und gründete ein außergewöhnliches und ziemlich verrücktes Duo, mit dem sie als große Sängerin die Welt der Kleinkunst enterte. Nun steht beruflich ein neues Highlight an, auf das sie sich ungemein freut: Alice Hoffmann wird bald festes Chormitglied sein an der Semperoper Dresden. Mit Ludger K. ist sie befreundet, die beiden trafen sich in Kassel zu einem schwungvollen Gespräch, das aber auch ein paar Tücken in petto hatte. Kabarett? Gibt’s am Anfang wie gewohnt auch.

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    • Gesellschaft 3.0: Bernd Wagner – Die letzten Europäer. Sieben Studien Dienstag, 23.04.2024

      Im Essayband „Die letzten Europäer. Sieben Studien“ finden sich Künstlerporträts unter anderem des Erzählers Albert Vigoleis Thelen. Bernd Wagner bringt uns den selbsternannten „Erzweltschmerzler“ anhand von dessen Hauptwerk, dem autobiografischen Roman „Insel des zweiten Gesichts“, nahe. In seinem Sammelband stellt Wagner europäische Persönlichkeiten eines aussterbenden Menschentypus vor, deren Andenken dazu dient, eine gewachsene europäische Kultur zu erhalten. „Die letzten Europäer. Sieben Studien“ ist im März 2024 in der Edition Buchhaus Loschwitz erschienen.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 23.04.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

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    • Philosophieren #63: Teilen Montag, 22.04.2024

      Wir teilen unser Essen mit Freunden, wir teilen unser Wissen, indem wir Informationen weitergeben, wir teilen Vorhandenes auf, teilen ein, teilen aus. Täglich nimmt das Teilen als ganz unscheinbare Alltagshandlung einen großen Raum ein. Grund genug für Matthias Burchardt und Alexander Christ, sich in dieser Folge von „Philosophieren“ im Kontrafunk einmal ganz ungeteilt aufmerksam diesem wichtigen Begriff zuzuwenden.

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    • Fernruf: Wohnsitzlos und Bulgarien Montag, 22.04.2024

      Was machen Sie eigentlich, wenn Sie in den Urlaub fahren? Leben Sie aus dem Koffer, oder räumen Sie sofort alles ein? Vor dieser Frage stehen auch der Lehrer Tobias Jarzombek und seine Familie. Er hat sich aus Deutschland abgemeldet, aber nicht, um fest in ausschließlich ein Land auszuwandern, sondern er hat das Prinzip des Hin-und-her-Reisens zum aktuellen Lebensprinzip erhoben. Von ihm hören wir, wie es ist, nirgendwo gemeldet zu sein, wie es sich mit den Steuern verhält und was die Herausforderungen gerade mit der Familie sind, wenn man immer auf Achse ist. Ebenfalls mehrere Stationen hat der Österreicher Armin Elbs hinter sich. Er ist über Umwege und nach eingehender Prüfung gemeinsam mit auswanderwilligen Freunden in Bulgarien gelandet. Im Laufe des Gespräches werden wir einen triftigen Grund hören, warum die Bulgaren ein sympathisches Völkchen sind. Eine gewisse Dickköpfigkeit spielt mit rein – so viel sei verraten. 

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    • Menschenbilder: Hochmut, Demut und Humor Sonntag, 21.04.2024

      Der ehemalige ARD-Talkshow-Moderator Jürgen Fliege gehört zu den bekanntesten deutschen Gesichtern. Er ist evangelischer Pfarrer und moderierte bis 2005 die nach ihm benannte Sendung „Fliege“ im ARD-Nachmittagsprogramm. Während der Corona-Zeit war Fliege einer der wenigen Prominenten, die sich kritisch mit den Maßnahmen des Staates auseinandersetzten. Im Gespräch geht es um Angst als Machtfaktor, um die Kraft der Spiritualität, um Liebe zum Leben und zu Gott.

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    • Winters Woche: Säbelrasseln und Gehirngulasch Sonntag, 07.04.2024

      In unserer Regierung paart sich heilige Einfalt mit gefährlichen Aktionen. Während Annalena Baerbock Hamas-KI-Fotos auf ihrem Handy für Beweise hält, rasselt Frau Strack-Zimmermann immer wilder mit dem Säbel. Achim Winter hat Angst – und entwickelt die eigenartige Idee, dass diese entstanden sein könnte, weil fast die gesamte aktive Führungsriege weiblich ist. Er richtet seine Hoffnung auf die Konservativen, nur um festzustellen, dass er dort maximal bekämpft würde, und zwar vornehmlich – von Frauen. Achim versucht eine Konfrontationstherapie am Stand der „Omas gegen rechts“ … In der Wiesbadener Innenstadt bleibt es aber ruhig. Hier ist die Welt in Ordnung, besonders die bürgerlich-rot-grüne. Auch entspannend: Die Begegnung mit ZDF-Star-Reporter Rolf Töpperwien, der mit seinen Fußballtipps ein klein wenig Licht in die Dunkelheit bringt.

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    • Yoyogaga 87: Wissenschaft als Glaube – Teil 1 – Empirik statt Logik Sonntag, 21.04.2024

      Das Wort „empirisch“ bedeutet „einer Erfahrung gemäß“. Die empirische Wissenschaft ist eine Schule der Beobachtung. Empirik generiert kein Wissen, sondern Erfahrung. Beobachtung ist wichtig, aber den empirischen Beweis gibt es nicht. Es gibt nur den mathematischen Beweis, und der ist nicht empirisch, sondern logisch. Das Wort „logisch“ bedeutet „folgerichtigem Denken gemäß“. Die Logik ist die Schule des Denkens. Die Logik ist die Herrin und die Empirik die Dienerin. Wann hat die Wissenschaft das Denken verlernt und damit die Dienerin zur Herrin gemacht?

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    • Herbert Kickl und Sucharit Bhakdi – Zurück zur Normalität Samstag, 20.04.2024

      In unserer Sendung „Tondokument“ bringen wir einen Mitschnitt des Symposiums unter dem Titel „Zurück zur Normalität“, das am 12. April 2024 in Wien stattfand. Veranstalter war die Freiheitliche Partei Österreichs, FPÖ. Der ehemalige Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, beschäftigt sich in seinem Vortrag mit dem wissenschaftlichen Stand zum Thema mRNA-Anwendung. Er ordnet außerdem die Entwicklung dieses Verfahrens in einen größeren gesellschaftspolitischen Zusammenhang ein. Der Parteichef der FPÖ, Herbert Kickl, leitet ins Thema ein.

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    • Ludgers Welt: Hoteleröffnung im Lockdown – Die Heldenreise der Daniela Tigges Mittwoch, 17.04.2024

      Familienhotel im Sauerland? Das klingt nach Idylle, Einklang, Frieden, und das ist es auch – doch die Kulisse der Verbundenheit wurde zur überregionalen Drohkulisse, als die Betreiberin Daniela Tigges mitten im Lockdown bekannt gab: „Ich mache jetzt mein Hotel auf!“ Es folgten Straßensperren, Streifenwagen, Mitarbeiter und Hotelgäste wurden eingeschüchtert, Friedrich Merz drohte am Telefon. Daniela Tigges blieb standhaft, und der Zuspruch bestärkte sie: „Wenn ich etwas unterstütze, das ich für falsch halte, nur aus Angst vor finanziellem Ruin, dann hat das was mit Korruption zu tun.“ Hat sich der Widerstand gelohnt? Ludger Kusenberg alias Ludger K. leitet das Gespräch ein mit unschuldig anmutendem Humor zum Thema Nachwuchs und Familie, geht dann aber schnell ans Eingemachte.

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    • Kontrafunk aktuell vom 17. April 2024 Mittwoch, 17.04.2024

      In dieser Sendung haben wir den Tischler Norbert Fischer zu Gast. Wir wollen wissen: Wie geht es dem Tischlerhandwerk? Wie konkurrenzfähig ist es, und was ist sein Beitrag zum Klimaschutz? Im Gespräch mit dem Rechtsanwalt Ulrich Fischer geht es um Fluch oder Segen der Kommentarfunktion in sozialen Netzwerken. Über die neuesten Entwicklungen zum Thema Spionage in Österreich unterhalten wir uns mit dem Politikexperten Robert Willacker. Und darüber, wie schwierig es ist, heutzutage konservativ zu sein, hören Sie einen Kommentar von Daniel Matissek. 

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    • Gesellschaft 3.0: Montalto Veritá Dienstag, 16.04.2024

      Als der Lockdown nahezu das gesamte Kulturleben in Deutschland lahmlegte, hieß es für viele Künstler: Wenn mir jetzt nicht etwas Neues einfällt, stehe ich ohne Einkommen da. So erging es auch der Schauspielerin und Sängerin Dana Golombek von Senden. Kurzerhand stieg sie in den neuen Hörbuchverlag Die Gehörgäng ein und gründete kurze Zeit später zusammen mit Antje Lewald und Astrid Kohrs zudem Montalto Veritá, „einen Verlag, der Bücher und Hörbücher macht, die sich mit Mut und Angst auseinandersetzen, mit Freiheit und Demokratie und nicht mit Framing.“

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 16.04.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

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    • Philosophieren #62: Bestimmen Montag, 15.04.2024

      Die Lust des Bestimmens überwindet die Last des Unbestimmten, denkt man. Das Projekt der Emanzipation entwindet uns der Fremdbestimmung und führt uns in die Selbstbestimmung. Aber können wir tatsächlich alles selbst bestimmen? Oder haben wir eine Bestimmung? Fragen, die ein philosophisches Gespräch im Kontrafunk wert sind. 

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    • Yoyogaga 86: Aus der Schule geplaudert – Teil 3 – Die Kunst des Rosenschenkens Sonntag, 14.04.2024

      In dieser Ausgabe erklärt Andreas Thiel, wie man nackt einen Streifenwagen in Schach hält, wo man nachts Rosen auftreibt und vor allem wie, wann und wo man wem Rosen schenkt und wem keinesfalls. Und natürlich verrät er auch, wie man von der Schule fliegen und doch noch ein guter Mensch werden kann.

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    • Menschenbilder: Ausgrenzung und Macht Sonntag, 14.04.2024

      Thema ist persönliche und öffentliche Ausgrenzung in unserer Gesellschaft. Wie funktioniert Ausgrenzung? Warum ist es für uns schlimm, ausgeschlossen zu werden? Warum werden Kritiker der Macht und der herrschenden Narrative heute als Hetzer aus dem Diskurs ausgeschlossen? Was können wir dagegen tun?

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    • Matussek!: Zum 150-Jährigen von Karl Kraus Freitag, 12.04.2024

      Matussek lässt sich den 150. Geburtstag von Karl Kraus nicht entgehen und erinnert an den großen Polemiker, Aphoristiker und Journaille-Kritiker, der noch wusste: „Wer unrein schreibt, denkt auch unrein.“ Kraus als Müllabfuhr und als beißender Satiriker in einer seltenen Tonaufnahme. Über die Lüge als Verkehrsform, die Falschmünzerei als Währung wie „Demokratieförderungsgesetz“ und „Zusammenland“. Eine Geschichte des Aphorismus von Heraklit bis Klonovsky. Nietzsches Weisheit „Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein.“ Der großartige Antimodernismus in den Scholien von Nicolás Gómez Dávila. Baltasar Graciáns „Handorakel“. Klonovskys „Acta Diurna“ und die Methode, mit Zitaten zu erledigen. Dazu ein Rap über Heideggers „Sein und Zeit“ von Pigor & Eichhorn. Georg Kreisler, Beatles, Simon & Garfunkel. Briefe.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 09.04.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

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    • Jürgen Nowak: „Hey, Alter!“ Dienstag, 09.04.2024

      In unserer Sendereihe „Gesellschaft 3.0“ geht es diesmal um das Thema Altern. Der ehemalige Chefredakteur und Immer-noch-Herausgeber des Berliner Satiremagazins „Eulenspiegel“ Jürgen Nowak hat seine Gedanken dazu in seinem Buch „Hey, Alter! Ruhestand im Selbstversuch“ zu Papier gebracht. Seine Erkenntnisse bezeichnet der 75-jährige Autor augenzwinkernd als „letzten Gruß aus dem Wartezimmer“. Die vierzig Geschichten und Anekdoten über die angenehmen und nicht so angenehmen Seiten des Älterwerdens sind im Juli 2020 im Enno-Verlag erschienen. 

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    • Philosophieren #61: „Verletzen“ Montag, 08.04.2024

      Ein Messer oder ein Stich einer Nadel kann meine Haut verletzen. Aber auch Worte können verletzend sein. In den letzten Jahren hat sich ein neuer Begriff entwickelt, der neben diesen tatsächlich stattgefundenen Verletzungen insbesondere die möglichen, sich noch nicht realisiert habenden, aber drohenden oder als drohend empfundenen Verletzungen in den Blick nimmt. So sprechen wir heute vielfach von „vulnerablen Gruppen“ und einer generellen Vulnerabilität in der Gesellschaft. Was hat es mit diesem Begriff auf sich? Und mit welcher Begründung beanspruchen „Vulnerable“ eigentlich einen besonderen Schutz? In dieser Folge von „Philosophieren“ im Kontrafunk sprechen Matthias Burchardt und Alexander Christ über das Verletzen und stellen die These auf, dass es uns ganz guttäte, selbstbewusst und ohne den übergriffigen Staat mit den Gefahren des Lebens fertigzuwerden.

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    • Kontrafunk-Spezial: Ueli Maurer – Für eine vollständige Aufarbeitung Sonntag, 07.04.2024

      Der Schweizer Alt-Bundesrat Ueli Maurer hat am 6. April 2024 auf dem 1. Corona-Symposium in Bern eine eindrückliche Rede gehalten. Er fordert die vollständige Aufarbeitung der Corona-Pandemie, ohne Schuldzuweisung – nicht nur politisch, auch gesellschaftlich –, und er ruft zum Dialog und zur Versöhnung auf. Hier sehen Sie die gesamte Rede, die dem Kontrafunk zur Verfügung gestellt wurde.

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    • Hans Ulrich Gumbrecht – Das Phänomen Stimme Sonntag, 07.04.2024

      Die Stimme ist ein existenzielles Phänomen, das bisher keine nähere Betrachtung in der Philosophie fand. Der emeritierte Professor für Literaturwissenschaften an der Stanford University in Kalifornien und Professor für romanische Literatur an der Hebrew University in Jerusalem, Hans Ulrich Gumbrecht, beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit dem Thema Stimme. Er erörtert unter anderem folgende Fragen: Welche Qualitäten offenbart die Stimme beim Singen, welche Bedeutung hat die Stimme in den Religionen, gibt es eine Geschichte der Stimme? Sein Buch zum Thema mit dem Titel „Leben der Stimme – Ein Essay über Nähe“ wird voraussichtlich im Oktober 2024 in Deutschland bei Suhrkamp erscheinen.

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    • Yoyogaga 85: Aus der Schule geplaudert – Teil 2 – Am Obergymnasium Sonntag, 07.04.2024

      Mit sechzehn Jahren ist Andreas Thiel Teil einer Einbrecherbande, für die kein Raum der Schule verschlossen bleibt. Die nachtaktiven Gymnasiasten entwenden Prüfungsunterlagen, sprayen Karikaturen von Lehrern an Wandtafeln und verwanzen das Lehrerkonferenzzimmer.

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    • Menschenbilder: Was ist Liebe? Sonntag, 07.04.2024

      Die Liebe, so lehren Poeten aller Zeiten, ist das Größte im Leben. Auch für die Bibel ist alles, was Menschen jemals erreichen können, ohne Liebe nichts. Doch was ist das eigentlich, Liebe? Ist es ein Gefühl, ein Seelenzustand, ein zwischenmenschliches Ereignis? Hat Liebe etwas mit Menschenrechten zu tun? Oder ist Liebe eine Illusion, ja sogar Teil eines Machtdiskurses unter Menschen?

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    • Kontrafunk aktuell vom 5. April 2024 Freitag, 05.04.2024

      Die Nato feiert 75-jähriges Bestehen und kündigt vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges höhere Investitionen „zum Schutz von Freiheit und Demokratie“ an. Wie weit wird das Bündnis noch gehen? Unser Gast zu diesem Thema ist der Publizist und Dokumentarfilmer Dirk Pohlmann. Wie groß der Einfluss der Leitmedien auf die Politik ist und wie sich der Medienkonsum verändert hat, erklärt Prof. Dr. Peter Hoeres, Inhaber des Lehrstuhls für Neueste Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Welche unterschiedlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse es zum Klimawandel gibt und welche Chancen linke Gruppierungen und Klimaaktivisten dabei wittern, sagt uns der Schriftsteller und Philosoph Karl Reitter. In seinem Kommentar behandelt Klaus-Rüdiger Mai schließlich das Verhalten eines irrlichternden Verfassungsschutzpräsidenten.

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 8 Donnerstag, 04.04.2024

      In der Lesestunde liest Monika Maron exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Maron wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Unter Freunden: Shingen Jan Gaensslen – „Hallelujah“ Donnerstag, 04.04.2024

      Auch wenn alles schiefgelaufen ist – „even though it all went wrong“ –, wir singen dem Leben, wenn wir es in seiner ganzen Vielfalt betrachten, ein inniges Loblied. Das ist die Botschaft von „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Wie zufällig hat sich der Song zu einem der größten Welthits entwickelt. Der Mönch und Liedermacher Shingen Jan Gaensslen erklärt, dass gerade das absichtslose Vorgehen manchmal einen unverhofften Erfolg mit sich bringt, dass Pläne dagegen oft scheitern. Diese Weisheit des Zen zeigt sich für ihn beispielhaft an der Karriere von Leonard Cohen, der im Kloster als Jikan mit Shingen zusammengelebt hat. Shingen Jan Gaensslen stellt uns obendrein die Songs „Ballad of the Absent Mare“ und „Anthem“ vor und erzählt, dass schon die Liedermacher-Akademie von Christof Stählin einige Schritte auf dem Weg des Zen gegangen ist.

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    • Leib und Speise: Tapas, Fingerfood und Canapés Mittwoch, 03.04.2024

      „Kontrafunk bringt Menschen zusammen“ – unter diesem Motto fand in der Woche vor Ostern ein leckerer und lockerer Abend in Mainz mit fünfzehn Kontrafunk-Hörern statt. Das Thema waren Tapas, Fingerfood und Canapés, und jeder hatte etwas mitgebracht. Die schönsten Rezepte im Interview, und die Gäste verraten Tipps fürs Gelingen. Mit dem Pfälzer Winzer Christoph Hammel spricht Markus Vahlefeld über das Ende des Winters, den Frühlingsbeginn und den Verfall der Weinpreise. Christoph Hammel hat wie immer einige wortgewaltige Thesen im Köcher.

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    • Ludgers Welt: Kennzeichen des Menschseins ist seine Verletzlichkeit Mittwoch, 03.04.2024

      Ludger steigt heute besonders schmissig ein mit Livekabarett zum menschlichen Körper und zum Älterwerden – um dann auf demselben thematischen Terrain tiefgehend zu diskutieren. Seine Gesprächspartnerin heißt Erika Feyerabend und ist eine (nicht erschrecken) „zertifizierte Staatsfeindin“, so jedenfalls ihre selbstironische Eigenbezeichnung. Im Rahmen eines Anschlags auf ein gentechnisches Labor Ende der 80er wurde mal gegen sie ermittelt, und zwar nur, weil sie eine der Täterinnen kannte! Kontaktschuld gab es also damals schon. Erika Feyerabend ist bis heute engagiert für eine menschliche Sicht auf das menschliche Leben, hat in der FAZ über Skandale in der Transplantationsindustrie geschrieben, wendet sich vehement gegen das Werten des Körpers als Ware sowie „wunscherfüllende Medizin“ und vermisst generell den offenen Diskurs in unserer Gesellschaft.

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 02.04.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

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    • Gesellschaft 3.0: Unterricht als Abenteuer Dienstag, 02.04.2024

      Bei „Gesellschaft 3.0“ geht es diesmal um die Bildung. Was für einen Unterricht bieten wir eigentlich unseren Kindern an? In einem ZDF-Beitrag vom 9. Dezember 2022 heißt es: „Die Situation ist dramatisch. Den Grundschulen gelingt es kaum mehr, den Kindern Schreiben, Lesen und Rechnen beizubringen. Und Corona ist nur ein Grund.“ Camilla Hildebrandt ist dazu im Gespräch mit Dr. Martin Kramer, Lehrer, Vater, Theaterpädagoge und Autor des Buchs „Ich – Wir – Alle: Teamarbeit als Abenteuer“ (Friedrich-Verlag). Von 2012 bis 2018 war er Leiter der Abteilung für Didaktik der Mathematik an der Universität Freiburg, 2015 wurde er mit dem Robert-Boyle-Preis ausgezeichnet. Seine Art zu lehren nennt er: Unterricht als Abenteuer.

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    • Fernruf: Chile und Uruguay Montag, 01.04.2024

      In diesem „Fernruf“ steckt ganz viel Südamerika: Der Landwirt Marco Bentzien ist schon fast zwei Jahrzehnte mit seinen Eltern in Chile. Dort hat er schwerpunktmäßig biologische und ursprüngliche Landwirtschaft betrieben. Er hatte allerdings auch genug Zeit, nachzudenken. Bentzien hat sich Gedanken über den Sinn seiner Auswanderung und seine Ursprünge und Herkunft gemacht. Ebenfalls vor der Corona-Zeit ist die Rentnerin Petra Geyer nach Uruguay ausgewandert. Die Menschen dort sind diskussionsfreudig und tolerant, lieben es, an die schneeweißen Strände zum Baden zu fahren, haben aber mit sehr hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen.

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    • Peter J. Brenner: Orden, Titel, Ehrenzeichen – Die deutsche Gesellschaft und ihre Rangordnungen Sonntag, 31.03.2024

      Jede Gesellschaft kennt Rangordnungen und soziale Unterschiede, und jede Gesellschaft macht diese Unterschiede durch symbolische Formen kenntlich. Das staatliche Orden- und Auszeichnungswesen musste im Deutschland des 20. Jahrhunderts dreimal mit einigem Aufwand neu sortiert werden. Die modernen Gesellschaften der Gegenwart gehen sorgloser mit Formfragen um. Dadurch wird der alltägliche Umgang miteinander komplizierter, aber reale Machtverhältnisse verschwinden dadurch nicht.

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    • Yoyogaga 84: Aus der Schule geplaudert – Teil 1 – Am Untergymnasium Sonntag, 31.03.2024

      Andreas Thiel erzählt von seiner Schulzeit an einem Schweizer Gymnasium in den frühen 1980ern, wo er sein Defizit an Obrigkeitsgläubigkeit mit Fantasie und Langeweile anreicherte, Pornografie in den Kunstgeschichtsunterricht brachte, Flammenwerfer baute und mit dem Schweizer Offiziersmesser öffentliche Verkehrsmittel lahmlegte.

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    • Menschenbilder Ostersendung: Die Auferstehung als Sein oder Nichtsein des Christentums Sonntag, 31.03.2024

      Mit dem Glauben an die leibliche Auferstehung, Herzstück von Ostern, behauptet das Christentum: Die Sehnsucht nach ewiger Liebe und Gerechtigkeit ist kein Hirngespinst. So, wie der körperliche Durst darauf hindeutet, dass es Wasser gibt, um diesen Durst zu löschen, deutet der seelische Durst nach ewiger Liebe darauf hin, dass es Gott gibt, der diesen Durst löscht. „To be or not to be“: Warum es an Ostern um alles geht und es ohne Auferstehung auch keine Gerechtigkeit geben kann.

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    • Unter Freunden: Shingen Jan Gaensslen – Zen und Leonard Cohen Donnerstag, 28.03.2024

      Der Mönch und Liedermacher Shingen Jan Gaensslen hat mit dem Liedermacher und Mönch Leonard Cohen Jikan zusammengelebt und erklärt, wie sich in den späten Songs wie „Going Home“ und „Love Itself“ Zen-Weisheiten finden. „Du musst lernen zu sterben, bevor du stirbst“, ist so ein Grundsatz, und das angestrebte Gefühl von Zuhausesein geht sowieso immer wieder verloren. Kann da die Meditation helfen? „Das Leiden ändert sich nicht, sondern das Bezugssystem ändert sich, und dadurch ändert sich das Leiden eben doch.“ So erklärt es Shingen in einer ausgesprochen freundlichen Art. Wir entdecken offene Geheimnisse in den Songs von Cohen und spüren einen stillen Humor, denn man kann schließlich nicht für immer im Himmel leben, weil es da „keine Toiletten und keine Restaurants gibt“.

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 7 Donnerstag, 28.03.2024

      In der Lesestunde liest Monika Maron exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Leib und Speise: Das (Oster-)Ei Mittwoch, 27.03.2024

      Ostern ohne Eier – das ist wie Weihnachten ohne Tannenbaum. Der Journalist Georg Etscheit steuert einige österliche Eiergerichte bei, während Markus Vahlefeld die andere Seite der Medaille beleuchtet, nämlich das Kükenschreddern als Folge des Effizienzzwangs bei der Frischei-Produktion. Eine kurze Betrachtung der neutestamentarischen Ereignisse der Karwoche im Hinblick auf Essen und Trinken darf zu Ostern natürlich nicht fehlen. Und was hat es eigentlich mit dem Osterzopf auf sich, wie er im deutschsprachigen Raum Tradition ist?

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    • Kontrafunk aktuell vom 26. März 2024 Dienstag, 26.03.2024

      Der ehemalige Generalmajor der Bundeswehr Gerd Schultze-Rhonhof erklärt die aktuelle Lage an der Front in der Ukraine und zieht daraus seine Schlüsse: Er präsentiert uns seinen Vorschlag, wie es zu einem Ende der Kampfhandlungen kommen könnte. Wie geht eigentlich die evangelische Kirche mit Menschen um, die die AfD wählen oder sich für sie wählen lassen? Der Quedlinburger Pfarrer Martin Michaelis kann davon ein Lied singen. Er tritt für die AfD für die Kommunalwahlen in Quedlinburg an, woraufhin ihm seine Pfarrbeauftragung entzogen wurde. Wir sprechen mit ihm über seinen Fall. Von Althistoriker Dr. Alfred Schmidt erfahren wir, wie in Deutschland mit Geschichte Politik gemacht wird und wie man mit Quellen umgeht. Und Martina Binnig hat den Kommentar des Tages für Sie – ihre Gedanken drehen sich um die Städte der Zukunft.

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    • Hallo Kontrafunk mit Birgit Kelle Dienstag, 26.03.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Birgit Kelle am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft. 

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    • Weltwunderforum: Ludwig Witzani – Ostern in der Sahara Dienstag, 26.03.2024

      Wanderdünen, karger Fels und Sandstürme, aber auch Oasen, jubelnde Kinder und Pilgerstätten: Ludwig Witzani entführt uns zur Osterzeit in die größte Wüste der Welt, die Sahara. Von Marseille aus reiste er gemeinsam mit einem Freund in einem Kleinwagen zum Grand Erg Occidental und zur Straße der Palmen, an der sich kleine Oasen wie Inseln des Lebens in einem Meer von Sand behaupten. Immer weiter nach Süden führt die Reise, immer schlechter werden die Straßen, bis Witzani in In Salah, dem heißesten Ort der Erde, eine Entscheidung treffen muss: weiterfahren oder umkehren? Ein Bericht über die Schönheit und Gefährlichkeit der Wüste, über salzige Quellen und heilige Stätten – und über ein Leben und eine Kultur, die von unserer so gänzlich verschieden sind.

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    • Philosophieren #51: „Altern“ Montag, 25.03.2024

      Wir alle werden unweigerlich älter. In Schwaben sagt man, mit dem Alter werde man auch klüger, ab 50 Jahren soll das dann wohl gelten. Dabei verdrängen wir gerne, dass mit dem Altern auch Gebrechen und andere unschöne Begleiterscheinungen Einzug halten. Matthias Burchardt und Alexander Christ gewinnen in dieser Folge von „Philosophieren“ im Kontrafunk dem Alterungsprozess dennoch so manche gute Seite ab und wünschen sich selbst, gut zu altern.

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    • Norbert Bolz: Der Skandal der Ungleichheit Sonntag, 24.03.2024

      Natürliche Ungleichheiten in Schönheit, Intelligenz und Gesundheit sind der ewige Skandal egalitärer Gesellschaften. Sie deuten Ungleichheiten als Ungerechtigkeiten und fordern dann Kompensationen für die scheinbar Benachteiligten – sei es durch Umverteilung, sei es durch Gleichstellung. Norbert Bolz zeigt, dass man damit nicht nur die Grundlagen der Marktwirtschaft zerstört, sondern auch den paradoxen Effekt erzeugt, dass die natürlichen Unterschiede das Schicksal des Einzelnen nun noch mächtiger prägen.

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    • Gemeinschaften: Warum sie wichtig sind, wann sie ungesund werden Sonntag, 24.03.2024

      Wie leben wir Gemeinschaft? Ehe, Familie, Verein, Kirche? Warum brauchen wir das? Wann sind Gemeinschaften in Wahrheit Macht- und Angstgemeinschaften? Warum öffnen wir uns so selten für echte, unberechenbare Begegnungen, obwohl wir uns danach sehnen?

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    • Yoyogaga 83: Der belehrende Selbsthass der Deutschen Sonntag, 24.03.2024

      Was der Negerkuss in Deutschland war, ist in der Schweiz immer noch der Mohrenkopf. Aber auch hierzulande haben die humorlosen Streber längst Politik, Verwaltung und Universitäten erobert. Was die Streber so erfolgreich macht, ist, dass sie fehlende Begabung, Vernunft und Gelassenheit kompensieren durch Fleiss, Obrigkeitsgläubigkeit und Machtstreben.

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    • Matussek!: Rupert und die Mafia Freitag, 22.03.2024

      Immer noch bleiben die großen Rollenangebote für Rupert aus. Nach einem Aushilfsjob als Lieferant verirrt sich Rupert nicht ohne überraschenden Erfolg in die Welt der Filmkritiker. Doch auch diese Form der Hochstapelei kommt an ihr verdientes Ende. Nun nimmt Rupert einen Job als Aushilfslehrer für englische Literatur in einem Problembezirk an. Und gerät an eine hübsche Schülerin im Angorapullover und kurz darauf an die Mafia. Musik: „Der Pate“, Mozart: Klarinettenkonzert. 

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    • Lesestunde: „Das Haus“ von Monika Maron – Teil 6 Donnerstag, 21.03.2024

      In der Lesestunde liest Monika Maron exklusiv für den Kontrafunk aus ihrem neuen Roman „Das Haus“. Katharina, eine Tierärztin im Ruhestand, richtet in einem abgelegenen Gutshaus nordöstlich von Berlin für sich und ihre Freunde eine Kommune ein. Das Zusammenleben gestaltet sich zunächst reibungslos und einfach, doch dann treten erste Unstimmigkeiten auf. Die Wohngemeinschaft sieht sich fortan mit universellen Themen des Lebens, der Liebe und des Alters konfrontiert. Monika Maron wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Maron veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Sie wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Deutschen Nationalpreis und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen ausgezeichnet. Der Roman „Das Haus“ erschien im Oktober 2023 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist gerade in unserer Edition Kontrafunk erschienen und unter shop.kontrafunk.radio erhältlich.

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    • Gesellschaft 3.0: Camilla Hildebrandt – Corona und das große Schweigen Dienstag, 19.03.2024

      Politiker gestehen Fehler ein, heißt es in den Leitmedien, aber wird wirklich aufgearbeitet? „Jeder hat auch Fehler gemacht, aber unsere Gesamtbilanz ist gut,“ so Gesundheitsminister Karl Lauterbach im Interview mit dem „Spiegel“ am 8. März 2024. Was macht das Schweigen mit der Gesellschaft, wie gehen wir damit um? Werden falsche Aussagen korrigiert, Diffamierungen zugegeben, Konsequenzen gezogen? Zu Wort kommen in dieser Ausgabe die Sängerin und Moderatorin Nina Maleika, Dagmar Armbruster aus Rheinland-Pfalz, der Sänger und Liedermacher Engelbert Weiss, Anita aus Wales und der Psychoneuroimmunologe Prof. Christian Schubert. „Man will es einfach wegschweigen und nicht mehr drüber reden, vergessen und weitermachen. Und das hat sich bis in die Familie gezogen. Sodass meine Kinder, von denen eben eins geimpft und eins nicht geimpft ist, sich wirklich bekriegt haben, sich streiten, anschreien, und das fast jeden Tag.“

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    • Hallo Kontrafunk mit Achim Winter Dienstag, 19.03.2024

      Heute saß bei „Hallo Kontrafunk“ wieder Achim Winter am Telefon und freute sich über Gedanken und Geschichten, Anregungen, Fragen und Einsichten der Kontrafunk-Hörerschaft.

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